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Ein grosser Freund von Buja

Mons. Eberhard Mühlbacher

di Gian Carlo Menis

übergesetz von Valter Giacomini

 

Articolo in italiano

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State Ascoltando il Mons. E. Mühlbacher - Registrazione del 5-5-2006 -  

Das Erdbeben ist gewiss ein grosses Unglueck, das schlimmste was einer Stadt und seinen Leuten passieren kann; Häuser und Denkmale sind verloren und vor allem die Toten, die nie wieder zurückkehren.

Aber dieses Ereignis gibt vielen die Gelegenheit in ihren Gewissen einen der schönste Gefühle zu erwecken: die Solidarität, über jede vom Egoismus der Mensch erschaffene Grenze. Das haben wir in Buja erlebt: noch Heute, nach dreissig Jahren, die damals entstandene Bindung ist nicht schwächer geworden, sondern wird vom Vater zum Sohn weitergereicht. Dies ist die schönste Anerkennung für die Beziehung die noch Heute zu einem grossen Freund von Buja seit 1976 besteht: der Bischofsvikar der Bistum Rottenburg-Stuttgart mons. Eberhard Mühlbacher. Wir sehen ihn Heute noch, als er das erste Mal persöenlich nach Buja kam, 1980, zur Weihung der restaurierten Kirchenturm von S. Stefano mit seiner neugegossenen Glocken; ein wichtiges Zeichen des Wiederaufbaus für die ganze Bevölkerung.

Das war die Botschaft der Delegation der Pfarrei St. Laurentius, von Mons. Moser vier Jahre später mit allen Ehren empfangen. Kurz danach ein grosses Geschenk: ca. 35.00O € zur Restaurierung vom Presbyterium im Dom.

Die Beziehung zu Mons. Mühlbacher wurde immer enger bis eine Freundschaft entstand; aus diesem Grund wurde eine Gruppe unserer Leute zur Ausstellung der Heiligen Holzkunst eingeladen während ’86 eine andere Gruppe war Gast zur Synode des Bistum Rottenburg. Bei dieser Gelegenheit konnten wir uns mit den Bischof von Santiago, Soltero, und mit dem Erzbischof von Buenos Aires anfreunden. Das Jahr darauf wurde der Geburtstag von Mons. Mühlbacher gefeiert, er besuchte uns wieder ’88, zusammen mit zwei Pfarrer die unseren Landsleute in Deutschland behilflich waren.

Der Verein “Chei di Ursinins Pizzul” erstattete den Gegenbesuch zusammen mit dem Bürgermeister, empfangen vom Bürgermaister von Rottenburg und ein Jahr später kam der Monsignore ins Friaul, nach Passariano und Cividale.

1991 dann, auf der Durchreise nach Bonn, zum internationalen Kongress der Christlichen Archeologie, erhielten wir in Rottenburg das schönste Geschenk von Mons. Mühlbacher, ca. 60.000 € für die Kirche “Sacro Cuore”. Eine Gabe die ganze Buja und sein Christentum bereicherte. ’92 wurde mons. Kasper zum Kardinal der Römische Kurie ernannt, besuchte dann der Dom und die Kirche und sprach Worte des Glaubens für die Bewohner des Altersheims.

Die Freundschaft zwischen Rottenburg und Buja wuchs dann so eng, dass unsere Stadt ein Vorzeigestück des Monsignore wurde: Josef Tonino wurde beauftragt das Problem der Pfarrei Santa Croce di Aurisina mit der Kurie von Triest zu lösen. Durch seme Vermittlung wurde der grösste Teil der Ausgaben übernommen; ein schöner Vertrauensbeweis.

Seither ist die Freundschaft zwischen Rottenburg und die Buja-Freunde nie schwächer geworden, im Gegenteil, trotz seine viele Aufgaben als Verantwortlicher der Stadt Stuttgart für die dritte Welt ist sie noch gewachsen und auch jetzt, wo der Monsignore pensioniert wurde, wird er in der ganzen Welt als Wohltäter bedacht. So sagt auch Buja aus ganzen Herzen! Vielen Dank!